Online-PR – Ein Hype???

Irgendwie kommen wir nicht weiter. Und leider ist zu vermuten, dass diesen Text nur wieder Menschen lesen werden, die bereits daran glauben. Und das ich mir beim nächsten potentiellen Kunden wieder die Zähne ausbeißen werde, um eigentlich ganz naheliegende Zusammenhänge und strukturelle Wandlungen zu erklären…

Von vorne.

Kommunikation im Internet ist kein Hype, der bald wieder nachlassen wird. Zu massiv hat das Internet alle Kommunikationsstrukturen verändert. Die klassischen Medien – einst die Könige der Imagebildung – kämpfen um die letzten Marktanteile, die der Online-Markt bereits nachhaltig belegt hat. Ein großes Printmedien-Sterben hat eingesetzt und scheint auch nicht so schnell zu stoppen. Die Herausforderung „Dialog“ lässt den Begriff Kommunikation zweigleisig werden, nicht wie bisher eindimensional vom Produzenten zum Endkunden. Jeder will heute mitreden.

Daher sind im Internet auch zahllose Kommunikationsportale wie Pilze aus dem Boden geschossen, die Liste scheint endlos. Was bedeutet das aber für die traditionelle Fachkraft in den Public Relations? Auf keinen Fall so weitermachen wie bisher. Der Schwenk in die Online-PR ist notwendig geworden, zusätzlich zu dem bisherigen Kerngeschäft in der klassischen PR, das anteilig ja weiterhin seine Berechtigung besitzen wird – nur in welchem Verhältnis ist dabei die Frage…

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Die neuen Medien wie Online-Presseportale, RSS-Feeds, Blogs, soziale Kanäle, Chats und Foren, Online-Messenger, GPS-Apps und soziale Communities verändern die Kommunikationswege und nehmen den klassischen Medien durch ihre Unmittelbarkeit oft den aktuellen Nachrichtenwert vorweg. Was am nächsten Morgen in der Tageszeitung steht, weiß eigentlich schon jeder über sein Smartphone oder sein Tablet. Und das bereits gezielt regional und fachspezifisch – Message angekommen, Wirkung ausgelöst…

Da diesen Wissenstransfer viele Unternehmen in Deutschland nicht aufgreifen, ist eine soziale Verantwortungslosigkeit in höchstem Maße, denn sie wollen ja ihre Mitarbeiter auch noch in einigen Jahren bezahlen können, wenn es überhaupt dazu kommt. Denn die Prognose ist schlecht. Viele der Firmen werden durch die eigene Trägheit und Entscheidungsunsicherheit, was digitale Medien angeht,  das nächste Jahrzehnt vielleicht gar nicht oder nur sehr rudimentär erreichen.

Der Vorsprung, den Unternehmen mit digitaler Kommunikation bereits heute haben, wird oft nicht leicht aufzuholen sein. Die direkte Ansprache von potentiellen Zielgruppen ist im Netz durch gezielte Online-PR leichter zu bewerkstelligen als sich die meisten Entscheider vorstellen. Im Gegenteil: die Kosten von gezielten Online-PR-Kampagnen mit begleitender Social Media-Aktivität liegen preislich in überschaubarem Rahmen.

Durch eine Umstellung des Marketing-Mix in Richtung Online-PR kann mit relativ einfachen Mitteln eine gute Präsenz in den Medien erreicht werden, ohne dabei die Streuverluste zu haben, die Printmedien derzeit kennzeichnen. Denn kaum jemand informiert sich noch über gedruckte PR. Die Suchmaschinen haben mittlerweile eine so unglaubliche Dynamik, dass eine professionelle, unmittelbare Veröffentlichung sofort gefunden werden kann – schon alleine über die vertagten Schlagwörter. Und das nicht nur kurzfristig. Bei einer konsequenten und hochqualitativen Presseaussendung kann eine unglaubliche Nachhaltigkeit erzielt werden. Ich finde immer noch Pressemitteilungen von mir aus dem Jahr 2002 im Netz – mal ehrlich: heben Sie Ihre Zeitungen so lange auf?

Der zweite wichtige Punkt heißt: SEO (Suchmaschinenoptimierung). Ja, die gibt es noch – auch, wenn derzeit anscheinend nur Katastrophenmeldungen über diese komplexe Disziplin verbreitet werden. Ob es dabei um Abstrafungen oder giftige Links geht, der einfache Leser ist verunsichert. Dabei ist die sinnvolle Kombination aus Online-PR und SEO der einzige Weg, der aus der Misere führen kann. Allerdings nur dann, wenn es Profis machen. Die Algorithmen, die in der Google-Suche eine Rolle spielen, sind so undurchschaubar und wechselnd, dass auch die echten Spezialisten ständig dranbleiben müssen, sonst geht die Bodenhaftung schnell verloren. Das Zusammenspiel beider Disziplinen kann die Domain des Kunden und die Findbarkeit im Internet gewaltig nach vorne bringen – das ist derzeit das Kernziel, um streng gesteckte Unternehmensziele zu erreichen. Der Marketing-Mix muss das Gewicht genau auf diese beiden Faktoren legen, dann wird es möglich, gute Marktanteile in der eigenen Branche zu erlangen und einen gewaltigen Reputations-Schub nach vorne zu bekommen.

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